Woher kommen die Adressen?

Adressbörsen

Wenn die Zielgruppe erst einmal festgelegt wurde, stellt sich die Frage nach geeignetem Adressmaterial.

Eine Möglichkeit ist, dass das benötigte Adressmaterial bereits aus dem eigenen Kundenstamm vorliegt.

Wenn die Kundendatei stets gepflegt und aktuell gehalten wurde, kann das eigene Adresspotential zur Selektion (Auswahl der in Frage kommenden Kundenadressen) verwendet werden.

Dabei kann es sich um die Adressen der eigenen Kunden aus Käufen oder aus Marketingaktionen handeln, wie zum Beispiel aus Preisausschreiben.

Sollten keine oder eine zu geringe Menge an Kundenadressen vorliegen, können geeignete Adressen vonAdressverlagengekauft werden.

Dabei kann sehr fein definiert werden, welche Adressen benötigt werden.

Neben den Merkmalen wie Wohnort, Geschlecht,  Alter, Familienstand, Berufsgruppe, Bildung, Religion, Nationalität etc. können weitere Faktoren gezielt bestimmt werden.

Sie können in vorgegeben Postleitzahlbereichen selektieren lassen, in bestimmten Wohngegenden (Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser), nach der Höhe des Haushaltsnettoeinkommens (wie hoch ist in etwa das Nettoeinkommen des gewünschten Haushalts) oder auch nach der Zugehörigkeit zu Sportvereinen (Golf, Tennis, ...).

 

Weiterhin können Kundengruppen ausgewählt werden, die in der Vergangenheit positiv auf Directmails reagiert haben – also das angebotene Produkt bzw. die Ware gekauft haben.

Es können auch Sonderwünsche, wie der Suche nach Entscheidungsträgern in Unternehmen, Geschaftsführern usw., erfüllt werden.

Fast alle Unternehmen die Adressmaterial anbieten, gestatten bei der Vorauswahl über das Internet die obigen Kriterien und zeigen nach der Zielgruppen-Definition die in Betracht kommende Menge an Adressen an. Die Preise dazu werden natürlich
auch genannt
.

Wichtig ist noch der Hinweis, das Adressen nicht nur für eine einmalige Verwendung in Directmails käuflich erworben werden können, sondern auch die Verwendung der Adressen für die Dauer
eines Jahres
.

Gerade das macht die Adressen für mehrmalige Aussendungen aus Kostensicht äußerst interessant.

Ist das mengenmäßige Ergebnis der Adress-Selektion zu hoch, können Sie auch ganz einfach die Stückzahl begrenzen, in dem Sie diese vorgeben.

Das macht natürlich vor allem dann Sinn, wenn Sie eine Directmail-Aktion mit der Auflage von 5.000 Stück planen, aber ein Suchergebnis von 12.000 Stück erhalten haben.